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Brachsen nach Brathering-Art

Wie kann man Brachsen zwischen 20 und 30cm in der Küche verwerten? Nach diesem alten deutschen Rezept für Bratheringe kann man auch Brachsen zubereiten. Und keine Angst vor den feinen Gräten – die lösen sich bis auf Rücken- und Bauchgräten alle im Essigsud auf.

Zubereitung

Die Brachsen schuppen, ausnehmen, gut waschen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Rücken-, Bauch- und Schwanzflosse abschneiden. Brachsen von innen und außen salzen.
Mehl auf einen Teller geben. Die gesalzenen Brachsen in Mehl wenden, überschüssiges Mehl abklopfen. Fingerhoch Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Brachsen in heißem Öl rundum kross anbraten.

Die Zwiebel häuten und in feine Scheiben schneiden oder auf dem Gemüsehobel in Scheiben hobeln. Die Essigsorten und das Wasser in einen Topf gießen. Den Zucker und alle Gewürze zugeben, nicht jedoch die Zwiebel. Den Sud während des Bratens der Brachsen köcheln lassen. Wenn alle Brachsen gebraten sind, die Zwiebel in den Essigsud geben und weitere 10 Min. köcheln lassen. Den Sud vom Herd nehmen, in eine Schüssel füllen und erkalten lassen.

Eine Lage kalte Zwiebeln in eine Schüssel für die Brachsen geben. Darauf eine Schicht Brachsen platzieren. Dann wiederum eine Schicht Zwiebel einfüllen und Brachsen darüber legen bis alles aufgebraucht ist. Nun den Sud über die Brachsen gießen. Die Brachsen müssen vollständig mit Sud bedeckt sein.

Die Schüssel mit den Brachsen verschließen oder gut abdecken und für 4 Tage im Kühlschrank ziehen lassen.

Zutaten für die Brachsen

2 kg Brachsen frisch und küchenfertig
Salz
Mehl
Bratöl

Zutaten für den Sud

500 ml Weißweinessig
500 ml Kräuteressig
1 l Wasser
2 TL Salz
5 Zwiebeln
3 EL Zucker
1 EL bunte Pfefferkörner
1 EL Senfkörner
1 TL Chilliflocken
5 Gewürznelken
10 Wacholderbeeren
5 kleine Lorbeerblätter

Guten Appetit!